Heilpflanzen bei Diabetes: Gingko,
Artischocke und Goldrute
Können Heilpflanzen bei
Diabetes wirkungsvoll eingesetzt werden?
Verschiedene Heilpflanzen können positiven Einfluss auf den
Krankheitsverlauf bei Diabetes nehmen. Auch zur Vorbeugung der
Gesundheitsschäden, die durch Diabetes entstehen, können
natürlich wirkende Präparate eingenommen werden.
Die Einnahme von Naturpräparaten sollte aber keinesfalls
eigenmächtig erfolgen, da auch Heilpflanzen nicht
nebenwirkungsfrei sind!
Der behandelnde Arzt muss die Entscheidung über die Einnahme
und die Dosierung von natürlichen Präparaten treffen. Nur er
kann abschätzen, ob sich das Naturpräparat auch mit den
eventuell eingenommenen anderen Medikamenten verträgt.
Die Wirkung von Ginkgo bei
Diabetes
Das Einnehmen eines Extraktes aus Ginko über einen längeren
Zeitraum (etwa sechs Monate) verbessert die Sehschärfe und
minimiert Ausfälle des Gesichtsfeldes.
Die Heilpflanze Ginkgo verhindert eine Verdickung des Blutes
und kann so zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eingenommen
werden. Schlaganfällen oder Herzinfarkten kann vorgebeugt
werden.
Die Wirkung der Artischocke bei
Diabetes
Bei Diabetikern besteht die Gefahr einer Erhöhung der
Blutfettwerte. Die Artischocke hilft mit Cynarosid. Dies ist
ein Stoff, der aus dem Extrakt der Blätter dieser Heilpflanze
gewonnen wird.
Das Cynarosid sorgt dafür, dass nicht zuviel Cholesterin
gebildet wird und bewirkt das Ausscheiden von LDL-Cholesterin.
Dieser Stoff sorgt außerdem für die Senkung der
Triglyceridwerte. Bis etwa 50 mg/dl senkt sich der
Triglyceridwert nach Einnahme eines Artischockenpräparates.
Die Wirkung der Goldrute bei
Diabetes
Diabetiker haben oft ein angegriffenes Nierengewebe. Die
Heilpflanze Goldrute wird zu Recht auch ,,Nierenpflanze“
genannt. Diese Bezeichnung stammt daher, weil die Goldrute über
die Niere das Ausscheiden von harnpflichtigen Stoffen
unterstützt.
Die Goldrute ist sogar im Stande, angegriffenes Nierengewebe
erholen zu lassen. Die Einnahme erfolgt empfohlenerweise als
Tee oder in Form von Tropfen. Sollte die Niere in ihrer
Funktion stark behindert sein, darf ein Goldruten-Präparat
jedoch nicht eingenommen werden.
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