Diabetes - Zuckerkrankheit
Diabetes - Die schleichende Epidemie der Zuckerkrankheit...
Die Diagnose mit der Stoffwechselstörung Diabetes (auch Zuckerkrankheit genannt), bedeutet
immer einen neuen Lebensstil.
Das klingt beruhigend – und tatsächlich sind die Warnungen vor AIDS oder Lungenkrebs
unverhältnismäßig lauter und dramatischer.
Doch Gelassenheit wäre völlig fehl am Platz. Zuckerkrankheit breitet sich aus wie eine
stille Epidemie - die Zahl der Diabetes
Erkrankungen steigt rasant.
Mit der großen Tragik, dass viele Betroffene es noch nicht registriert haben. Unbemerkt wird
ihr Augenlicht bedroht oder die Funktion der Nieren gefährdet. Zehen, Füße und Beine erleiden dramatische
Durchblutungsstörungen.
Herzen bewältigen ihre Aufgabe nur fehlerhaft. Patienten mit einer Vielzahl von Beschwerden
liegen in unseren Krankenhäusern. Ihr Leid hat eine Ursache: Zuckerkrankheit.
Dabei fürchten Ärzte:
Innerhalb einer Generation könnte eine Riesenwelle neuer Fälle die
Gesundheitssysteme zusammenbrechen lassen und dann bereits zahllose Jugendliche in einen Strudel reißen.
Weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt, hat dieses Leiden sein Profil wesentlich
verändert.
Diabetes besitzt eine völlig unzeitgemäße Einschätzung als relativ gutmütige Krankheit der
Alten. Fachliche Informationen sind zwar vorhanden, aber werden zu wenig wahrgenommen.
Nichts könnte falscher sein!
Viele, die Diabetes entwickeln, leiden üblicherweise Jahre lang nicht an den
"Diabetes-Symptomen", und wollen gar nicht glauben, dass sie wirklich krank
sind.
Doch die Realitäten erlauben für die meisten Nationen mit westlichem Lebensstil nur
alarmierende Prognosen. In Großstädten leiden etwa ein Drittel mehr Menschen an Diabetes als außerhalb. Neue Fälle
entwickeln sich dort doppelt so schnell – der besondere Einfluss von Fast Food oder sitzender Beschäftigungen auf
die Gesundheit kommt einem dabei sofort in den Sinn.
Offizielle Stellen schätzen: Jeder dritte zuckerkranke Erwachsene ist ahnungslos und hat von
den Diabetes-Risikofaktoren
keine Ahnung. Viele leben sieben bis zehn Jahre mit der Krankheit, ohne dass diese
diagnostiziert wird. Einen einfachen
Diabetes-Risiko-Test finden Sie hier.
Möglicherweise ist es sogar jeder Zweite mit Diabetes ahnungslos, wie düstere
Prognosen schätzen! In Deutschland sind rund 8,4 Millionen Diabetiker in Behandlung. Manche Experten fürchten
eine fast ebenso große Dunkelziffer.
Sie fürchten nicht unberechtigt. Die Zukunft erfordert weitere Maßnahmen.
Übergewichtige oder Menschen nahe der Armutsgrenze besitzen ein höheres Risiko – vollwertige
Nahrung und gezielte Bewegung sind dort Mangelware. Alle unterliegen (mehr oder weniger) den gleichen Faktoren, die
Diabetes stärker begünstigen: eine Bevölkerung mit wachsender Lebenserwartung, Nahrung überreich an Fett und
Zucker, sowie ein Lifestyle von Überfluss, der zu Bewegung und Sport nicht gerade ermuntert.
Während andere Bedrohungen wie Herzleiden oder einige Krebsarten stabil oder sogar rückläufig
sind, ist Diabetes ein rapide wachsendes Problem.
Die Zuckerkrankheit schreitet voran, ist häufig tödlich, und Betroffene erleben ein Chaos an
Komplikationen, die buchstäblich jedes Organ treffen können.
Diabetes ist bei Erwachsenen der häufigste Grund für Erblindung. Die New York Times schockte
2005 die Nation mit der Meldung: Innerhalb eines Jahres verloren durch
Zuckerkrankheit in den USA mehr Menschen eine Gliedmaße als alle amerikanischen Soldaten zusammen durch
Kampfhandlungen in Vietnam.
Es lohnt sich also über Diabetes-Symptome informiert zu sein!
Besonders bedrückend ist das Fortschreiten von Diabetes bei Jugendlichen.
Gesundheitsexperten klagen:
„Wir befinden uns inmitten einer Epidemie, und unsere Kinder werden innerhalb eines
Jahres mit 20.000 Stunden Werbung für Fast Food überschüttet.”
Soziologen halten es für möglich, dass die statistische Lebenserwartung rückläufig sein
wird. Und nicht nur Patienten werden leiden: Jeder wird seinen Beitrag leisten müssen, in Form von Pflege eines
Angehörigen, durch höhere Versicherungsbeiträge oder Steuern.
Dabei wäre sehr einfach vorzubeugen, aber genau das ist das Problem. Ernährung bei Diabetes und Sport bei
Diabetes sind sehr gut und wichtig - aber warum erst bei Diagnose der
Krankheit? Und so sind Bewegungsmangel und falsche Ernährung genau die Hauptprobleme bei der
Zuckerkrankheit.
Kliniker und Experten schätzen, dass 77% der
Typ 2 Diabetiker alleine mit einer konsequenten Diät behandelt werden könnten; gleichzeitig beklagen sie,
dass jeder zweite Diabetiker schlecht eingestellt ist, vor allem weil die Patienten eine mangelnde Selbstkontrolle
aufweisen.
Was ist Diabetes genau?
Diabetes ist ein Zustand, in dem der Körper Mühe hat, Kraft aus Nahrung zu gewinnen. Unsere
Organe wandeln Essen und Getränke nach dem Verdauen in Glukose um, die Hauptquelle für Energie.
Bei Gesunden hilft Insulin dabei, Glukose in die Zellen zu schleusen. Ein "normaler"
Blutzuckerspiegel ist Voraussetzung für einen optimalen Stoffwechsel. Diabetes liegt vor, wenn die
Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert oder der Körper es nicht wie vorgesehen nutzen
kann.
Während die Variante Typ Diabetes 1 genetisch bedingt (angeboren) ist, wird
Typ Diabetes 2 nach und nach erworben, etwa durch den Lebensstil. Diese Form hieß früher Alters-Diabetes. Doch Typ 2
Diabetes ist heute keine Erkrankung der "Alten" mehr und so wird es "Erwachsenen-Diabetes" genannt.
1997 wurde weltweit die heutige Bezeichnung eingeführt, als diese Krankheit bereits viele
Kinder erfasste. Der Typ 2 betrifft 90 bis 95 Prozent der Diabetesfälle. Immer nach gleich bleibendem Muster:
Übergewicht, Bluthochdruck, Bewegungsmangel oder ein zu hoher Blutfettspiegel stören den Haushalt.
Die Bauchspeicheldrüse entwickelt zwar weiterhin Insulin, es kommt jedoch zu einer
Unterempfindlichkeit gegenüber dem körpereigenen Hormon. Sie wiederum wird durch eine Erhöhung der
Insulinproduktion kompensiert - es wird ja gebraucht. Bereits jetzt wird die Entstehung von Bluthochdruck und einer
Fettstoffwechsel-Störung weiter vorangetrieben.
Ein Kreislauf, der als „Metabolisches
Syndrom” zusammengefasst wird. Im weiteren Verlauf lagern sich überschüssige Fette sogar in den
Gefäßwänden ein. Durchblutungsstörungen nehmen an Dramatik zu.
Allein das Risiko eines Schlaganfalls ist dadurch um das Zwei- bis
Dreifache erhöht. Herzkranzgefäßerkrankungen enden dreieinhalbmal so häufig tödlich.
Grippe und Lungenentzündung nehmen an Bedrohung zu.
Das Nervensystem wird geschädigt. Selbst kleinste Beinverletzungen
können zu Wundbrand und Fäulnis führen, weil der Betroffene nichts spürt. Diabetes erhöht die
Gefahr von Schwangerschaftsproblemen und Impotenz. Amputationen haben zu 70 Prozent diese Ursache.
Heranwachsende können Zähne verlieren.
Eine Lösung der Problematik auf breiter Front erscheint theoretisch greifbar - und dennoch
wird im Bereich der Vorbeugung zu wenig getan, obwohl Diabetes Typ 2 sicherlich verzögert oder möglicherweise sogar
völlig verhindert werden kann.
Der Verlauf des Diabetes kann genau beobachtet werden; die medikamentöse Hilfe wird ständig
verbessert – auch in der Prävention. Gerade die Chronobiologie macht Fortschritte dabei, den Blutzuckerspiegel
optimal den Bedürfnissen anzupassen.
Das Problem ist, dass es in der Vergangenheit bereits kaum gelungen ist, das Verhalten von
Millionen Menschen durch Kampagnen entscheidend zu verändern.
Viel zu viele Menschen verlassen sich auf die konventionelle Diabetes Therapie.
Und ebenso ernüchternd: Auf jeden Patienten kommen zwei Personen, die als
prädiabetisch eingestuft werden: Ihr Blutzuckerspiegel ist erhöht und wird zur Krankheit, wenn sie
ihr Leben, bzw. Ihre Verhaltensweisen quasi auf den Kopf stellen.
Wissen Sie, wie es um Ihren Blutzucker steht?
Für Diabetes und seine Folgekrankheiten wird bereits
annähernd so viel ausgegeben wie für alle Tumorfälle. Aber die öffentliche Wahrnehmung hinkt der Geißel
Krebs weit hinterher.
So bleibt Diabetes auf absehbare Zeit eine gewaltige Herausforderung an jeden
Einzelnen.
Es lohnt sich also sehr gut auch über alternative Therapiemöglichkeiten bei Diabetes
informiert zu sein! Denn gerade in den frühen Stadien eines Diabetes kann man sehr viel selbst tun.
Dabei ist das gar nicht "alternativ" was ich Ihnen auf dieser Webseite vorschlage, sondern
Prävention pur. Dieses Fachportal für Diabetes soll Sie mit fachlichen Informationen versorgen.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
(SKA)
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