Beiträge

Starker Durst und ein häufiges „Wasserlassen“ sind die bekannten Symptome, bei denen selbst Laien eine Zuckerkrankheit erkennen können.

 

Ein Test auf Zucker noch keine regelmäßige Frühuntersuchung – dieser wird nur zusätzlich angeboten und durchgeführt. Bestehen Sie trotzdem auf einen Diabetes-Test, vor allem wenn Sie Übergewicht haben oder Diabetes in Ihrer Familie liegt.

Vor allem Übergewicht gilt als einer der größten Diabetes Risikofaktoren.

Nutzen Sie Ihr Recht auf die Diabetes-Früherkennung!

Mein Tipp: Sie sollten auf jeden Fall regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel bestimmen lassen.

Machen Sie einmal im Jahr ein großes Blutbild. Erhöht ist Ihr Blutzuckerspiegel ab 200 mg/dI Blut. Ab einem Alter von 36 Jahren sollten Sie sich alle zwei Jahre auf Diabetes untersuchen lassen. Die Kosten werden von allen Krankenkassen übernommen.

In Ihrem eigenen Interesse kann ich Ihnen diese Vorsorgeuntersuchung nur empfehlen.

Spätestens, wenn Sie typische Symptome wie ständigen Durst haben oder unerklärlich oft Wasser lassen müssen, ist ein Diabetestest Pflicht. Gehen Sie zu Ihrem Arzt und äußern Sie Ihre Vermutung.

So wird Ihr Typ-2-Diabetes entdeckt

Ein Diabetes-Test ist relativ einfach. Sie können auch die sog. „Testwochen“ in Apotheken oder Sanitätshäusern nutzen, wo Sie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren lassen können.

Aufgrund des Ergebnisses zum Beispiel in einer Apotheke wird man Ihnen dann auch mitteilen, ob Sie eine genauere Untersuchung beim Arzt durchführen lassen sollten.

Dies wird natürlich dann der Fall sein, wenn der Apotheker oder der betreffende Mitarbeiter bei Ihnen einen erhöhten Blutzuckerspiegel feststellt. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Mehr zu den verschiedenen Diabetes Tests lesen Sie auf den folgenden Seiten:

  • Diabetes-Bluttest: die Nüchternuntersuchung
    Der Diabetes Bluttest (die sog. Nüchternuntersuchung) wird angewandt, wenn bei Ihnen erhöhte Blutzuckerwerte (über 200 mg/dl Blut) festgestellt werden und so ein erster Verdacht auf Diabetes besteht.
  • Die Blutzuckerwerte
  • Der orale Glucosetoleranztest
    Der orale Glucosetoleranztest wird angewendet, wenn es nicht ganz klar ist, ob Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden oder nicht.
  • Die Urin-Untersuchung
    Die Urin-Untersuchung bei Verdacht auf Diabetes (Zuckerkrankheit), ist ein sehr einfacher Test, den Sie auch selbst durchführen können. Hierzu brauchen Sie nur einen Teststreifen, den Sie in jeder Apotheke kaufen können.
  • Der HbAIc-Wert [auch HbA1c]
    Der HbA1c-Wert dient bei der Zuckerkrankheit (Diabetes) zur Kontrolle des Blutzuckers über die letzten 3 Monate hinweg.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter dazu an:

Die Urin-Untersuchung ist ein sehr einfacher Test, den Sie auch selbst durchführen können. Hierzu brauchen Sie nur einen Teststreifen, den Sie in jeder Apotheke kaufen können – 15 Stück kosten circa 20 €.

Mit diesen Teststreifen können Sie Ihren Harnzucker ganz einfach bestimmen. Untersuchen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig, zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen.

Findet sich dabei öfters Harnzucker, weist dies deutlich auf eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hin. Hintergrund: Ihre Niere fängt an, Zucker mit dem Urin auszuscheiden, wenn Ihr Blutzuckerspiegel über 150 bis 180 mg/dl beträgt.

Dieser Test ist aber nur in diese eine Richtung aussagekräftig. Sie können nicht automatisch davon ausgehen, dass Sie nicht unter Diabetes leiden, wenn Sie mit diesen Teststreifen keinen Harnzucker feststellen.

Hat der Diabetes schon Ihre Niere angegriffen, dann kann die so genannte Nierenschwelle, der Punkt, an dem Zucker mit Urin ausgeschieden wird, erhöht sein. Auch bei sehr hohen Blutzuckerwerten scheiden Sie dann keinen Zucker mehr aus.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter dazu an:

Meine Patienten frage ich öfter einmal: Wurde bei Ihnen schon ein oraler Glucosetoleranztest gemacht?

Auf diese Frage ernte ich meist ein „Fragezeichen“. Klar. Woher sollen die Patienten wissen, was das ist?

Deswegen nenne ich diesen Test auch den Gluck-Gluck-Test.

Sie erkennen die Ähnlichkeit? Gluck – Glucose?

Meist sage ich dann noch dazu: Der Test bei dem sie diese wohlschmeckende Zuckerlösung trinken mussten?

Spätestens dann ist es klar.

Worum geht es aber bei diesem Test?

Der orale Glucosetoleranztest wird angewendet, wenn es nicht ganz klar ist, ob Sie an Diabetes erkrankt sind oder nicht.

Das ist z. B. dann der Fall, wenn Ihre Blutzuckerwerte in Ordnung sind, obwohl Sie unter Begleiterscheinungen der Diabetes leiden.

Dann wird die Glucosetoleranz getestet.

Dazu müssen Sie sich 3 Tage lang wirklich kohlenhydratreich ernähren. Dann dürfen Sie 10 Stunden lang nichts essen und trinken. Bei Ihrem Arzt erhalten Sie dann ein Gemisch aus 75 g Traubenzucker auf 250 ml Wasser oder Tee.

Nach einer und nach zwei Stunden, nachdem Sie dieses Gemisch getrunken haben, wird Ihnen Blut abgenommen, aus dem dann der Blut-zuckerwert bestimmt wird.

Ist Ihr Blutzuckerwert nach 2 Stunden höher als 140 mg/dl, dann ist Ihre Glucose-Intoleranz gestört. Liegt er nach dieser Zeit höher als 200 mg/dl Blut, dann sind Sie an Diabetes erkrankt.

Der Nachteil des oralen Glucosetoleranztests ist, dass er etwas „fehleranfällig“ ist.

Es gibt einige Faktoren, die das Ergebnis verzerren oder verfälschen können. Zu diesen Fehlern gehören ein gerade überstandener Herzinfarkt, ein gerade abgeklungener Infekt oder zum Beispiel ein gerade beginnender Infekt (z.B. eine Erkältung) oder auch sehr unregelmäßige Schlafgewohnheiten.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, egal welcher Art, sollten Sie Ihren Arzt auf jeden Fall darauf hinweisen, denn auch diese können den oralen Glucosetoleranztest verfälschen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter dazu an: