Chrom bei Diabetes mellitus
Chrom ist im Kampf gegen Diabetes besonders
wichtig
Chrom beeinflusst Ihren Insulin-Spiegel entscheidend. Daher
ist dieses Spurenelemt enorm wichtig, sowohl in
der Diabetes-Vorsorge, als auch in der Diabetes Therapie.
Nur wenn im Körper ausreichend Chrom vorhanden ist, wird
Insulin genau in dem Maße freigesetzt, dass Ihr
Blutzuckerhaushalt reguliert wird und Sie vor Diabetes
verschont bleiben.
Wie Chrom genau in Ihrem Körper wirkt, ist bis heute noch
nicht komplett erforscht. Allerdings konnte bisher festgestellt
werden, dass sich Chrom an das Insulin bindet, welches von
der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird.
Das Entscheidende daran ist, dass durch diesen
Bindungsvorgangs des Chroms an das Insulin, die Fähigkeit die
Glucose in die Zellen zu schleusen, verhundertfacht wird!
Alleine aus diesem Grund werden Sie weniger Insulin
brauchen, wenn Sie einen ausreichend hohen Chromspiegel
haben.
Leider wissen das die allerwenigsten Diabetiker - und auch
die allermeisten Hausärzte wissen dies nicht, oder nehmen sich
nicht die Zeit, Ihre Patienten aufzuklären.
Chrommangel dagegen dürfen Sie nicht auf die
leichte Schulter nehmen.
Ein Chrommangel sorgt dafür, dass Ihre Körperzellen Insulin
nicht mehr so leicht annehmen – es entwickelt sich eine
Insulin-Resistenz, aus der dann Diabetes hervorgehen kann.
Andererseits ist paradoxerweise der Überschuss an Insulin in
Ihrem Körper dafür verantwortlich, dass Ihr Körper nach und
nach mit zu viel Zucker überschwemmt wird.
Der zu hohe Insulinspiegel sorgt nämlich dafür, dass Sie
eine Heißhungerattacke bekommen, und
schnell etwas Essen, sodass sich der
Blutzuckerspiegel wieder hebt... - ein
Teufelskreis. Meistens werden dann schnell "Einfachzucker"
gegessen. Auch Cholesterin und Triglyceride sind dann in Massen
vorhanden – das gefährliche metabolische Syndrom kann so
entstehen.
Chrom als essenzielles Spurenelement braucht Ihr
Körper in ausreichender Menge – kann es aber nicht selbst
herstellen.
Sie müssen Chrom also zuführen, am besten natürlich über die
Nahrung. Ich empfehle meinen Patienten 200 µg Chrom pro Tag.
Die Versorgung mit Chrom ist gar nicht so schwer.
Ich empfehle meinen Patienten, die einen zu
niedrigen Chromspiegel haben (unter einem Wert zwischen
1,0 und 3,0 µg/1 Blut), einen speziellen
Wirkstoff.
Es handelt sich dabei um das so genannte Chrom-Hefe. Sie
bekommen diese rezeptfrei in jeder Apotheke. Es handelt
sich dabei um ein Chrompräparat, das auch Methionin
enthält.
Dadurch wird die Bioverfügbarkeit des Chroms verbessert. Das
heißt, Ihr Körper kann aus diesem Präparat mehr Chrom aufnehmen
als aus einem Präparat ohne Methionin.
Die Wirkung dieses Chrompräparats lässt nicht lange auf sich
warten. Schon nach einigen Tagen verbessern sich Ihr Insulin-
und Blutzuckerspiegel.
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