Der
Diabetes-Bluttest: die Nüchternuntersuchung
Der Diabetes Bluttest (die sog. Nüchternuntersuchung) wird
angewandt, wenn bei Ihnen erhöhte Blutzuckerwerte (über 200
mg/dl Blut) festgestellt werden und so ein erster Verdacht auf
Diabetes besteht.
Dann wird bei Ihnen eine Nüchternuntersuchung durchgeführt.
Sie dürfen vor dieser Untersuchung 8 Stunden lang nichts
gegessen haben.
Bei dieser Untersuchung wird Ihnen entweder Blut aus einer
Vene oder so genanntes Kapillarblut aus einer Fingerkuppe
entnommen.
Der Blutzuckerwert darf im venösen Blut nicht über
125 mg/dl, im Kapillarblut nicht über 110 mg/dl
liegen.
Mit einer einmaligen Bestimmung ist es bei diesem Test
natürlich nicht getan. Um ganz sicher zu gehen, wird die
Nüchternuntersuchung nach einigen Tagen noch einmal
wiederholt.
Es handelt sich bei einer Untersuchung des
Nüchtern-Blutzuckerspiegels mittlerweile um den Test, der am
meisten angewandt wird, weil er einfach zu handhaben ist und
recht genau ist. Dennoch können hier zweifelhafte Ergebnisse
auftreten, zum Beispiel stark variierende Werte bei den beiden
Untersuchungen.
In diesem Fall wird ein weiterer Diabetes Test durchgeführt:
Der orale
Glucosetoleranztest
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