Diabetes Risikofaktoren: "Das metabolische
Syndrom"
Bei Übergewicht ist im Hinblick auf das metabolische
Syndrom (vor allem das bauchbetonte Übergewicht)
gefährlich, denn es kommt nicht allein auf die Kilozahl an,
sondern auch auf die Fettverteilung.
Fettzellen im Bauchraum und an den inneren Organen haben
einen großen Einfluß auf den Kohlenhydratestoffwechsel. Zu
viele Fettzellen in den genannten Bereichen können zu einem
gestörten Fettstoffwechsel und der Zuckerkrankheit führen.
Als gefährdet gelten Männer mit einem Taillenumfang von über
94 cm und Frauen mit einem Taillenumfang von mehr als 80
cm.
Die einzeln Faktoren des metabolischen Syndroms verursachen
keine Schmerzen und äußern sich nicht in akuten Symptomen, was
zur Folge hat, dass die kritische Entwicklung oft zu spät
bemerkt wird.
Dabei kann man, wenn man rechtzeitige Maßnahmen ergreift,
viel zur Vorbeugung tun.
Sehr wichtig: eine ausgewogene, gesunde Ernährung bei Diabetes, die viel
Gemüse, Obst und Kohlenhydrate enthält und wenig Fett, wenig
Salz und Zucker. Auf Alkohol und Nikotin sollte man
verzichten.
Ebenfalls betonen Experten immer wieder die Bedeutung von
Bewegung
und Sport bei Diabetes. Ein leichter Ausdauersport wie zum
Beispiel Schimmen, Joggen oder Walking wird empfohlen, aber
auch ein täglicher Spaziergang von fünfzehn Minuten ist schon
sinnvoll. Wichtig ist bei der Bewegung die Regelmäßigkeit.
Eine Diabetes-Typ-2-Erkrankung entsteht nicht
von heute auf morgen.
Zur Entwicklung und Entstehung einer Zuckerkrankheit gehören
Risikofaktoren, die den Krankheitsverlauf beeinflussen. Diese
Risikofaktoren, die die Entstehung von Diabetes
beeinflussen, sind:
• erhöhter Blutdruck (über 130:80 mm/hg)
• hohe Blutfettwerte (über 150 mg/dl)
• hohe Blutzuckerwerte (über 140 mg/dl)
• Übergewicht (Body-Mass-Index über 30).
Diese vier Kriterien werden zusammengefasst als das
Metabolische Syndrom bezeichnet. Je länger
diese Faktoren bestehen, desto höher ist die
Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Diabetes entwickelt.
Die eigentlichen Risikofaktoren sind allerdings
Bewegungsmangel und falsche Ernährung, denn
dadurch wird das metabolische Syndrom erst begünstigt.
Beim Typ 1
Diabetes liegt vermutlich eine Autoimmunerkrankung
vor, bei der sich die körpereigene Immunabwehr gegen
die eigenen Zellen der Bauchspeicheldrüse richtet und diese
zerstört.
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